ÜBER

industrierelikt steht für die Verarbeitung von hochwertigen, ungenutzten Ausschussmaterialien der produzierenden Industrie.

Die Idee, Taschen aus Resttextilien zu nähen, ist weit älter als industrierelikt. Schon als Schülerin ging Karen auf Schrottplätze und schnitt Sitzpolster aus Autos. Daraus fertigte sie Taschen und verkaufte sie als Unikate an Freunde und in verschiedenen Läden. Wegen strengeren Vorschriften war es später nicht mehr möglich, die Stoffe aus den Schrottautos herauszuschneiden. Stattdessen werden die Materialien mit entsorgt. Mit ihrer Abschlussarbeit widmete sie sich erstmals der „Ressource Industrieabfall“. Materialien, die bereits während der Produktion für die Entsorgung aussortiert werden.

Seit März 2016 sind wir, Karen Häcker und Michel Treiber, zusammen das Startup-Label industrierelikt und verkaufen seit 2018 unsere Unikate hier. Karen hat einen Abschluss als Produkt-Designerin der Bauhaus-Universität Weimar. Michel hat Umweltwissenschaften in Norwich und Oslo studiert sowie einen Master of Business Administration in Paris abgeschlossen. Wir finden es spannend, neue Wege zu finden, wertvolle Ressourcen vor der Verschwendung der Industrie zu retten und daraus Neues zu entwerfen. Mehr zu unserer Manufaktur gibt es hier zu lesen.

Umweltschutz ist fester Bestand unserer Philosophie und integraler Teil unseres Labels.

Die grundlegende Idee unseres Labels ist der Anspruch, mit dem Geschäftskonzept und dessen Umsetzung einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Wir wollen zeigen, dass ein umweltfreundlich und sozial geführtes Unternehmen gewinnbringend agieren kann. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Industrieausschuss vor der Entsorgung zu bewahren und als direkte Ressource ohne großen Energieaufwand für neue Produkte zu verarbeiten. Als Unternehmen sind wir uns der ökologischen Auswirkung unserer Geschäftstätigkeit bewusst. Daher fühlen wir uns verpflichtet, durch präventive Maßnahmen unsere Umweltbilanz kontinuierlich zu verbessern.

Der sparsame Umgang mit Ressourcen gilt nicht nur für unsere Produkte und deren Optimierung, sondern für alle Prozesse. Die Logistik unserer Materialien versuchen wir fortwährend in Hinblick auf die Umwelt zu verbessern. Es ist uns wichtig, Transportwege kurz zu gestalten und jede Fahrt möglichst auszulasten. Der Versand unserer Produkte erfolgt CO2-neutral. Wir wollen in allen Bereichen so umweltfreundlich wie möglich agieren, dazu gehören auch Druckaufträge unserer Visiten- oder Postkarten. Wir überwachen stetig unseren Energie- und Wasserverbrauch sowie Abfallaufkommen, um gezielte Verbesserungen unserer Umweltbelastung auf das Minimale zu reduzieren und weiter nachhaltiger zu werden.

Unikate statt Brennstoff – Tasche statt Asche